Schröpftherapie

Das Schröpfen gilt als schmerzlindernd und allgemein durchblutungsfördernd. Schröpfen ist eine alte Technik, die im Westen wie auch in China in der Volksmedizin angewandt wurde. In China verwendete man bereits im 2. Jh. Rinderhörner zum Schröpfen. Die Schröpftherapie aktiviert das Immunsystem und löst Verhärtungen im Haut- und Unterhautgewebe. Der durch verschiedene Methoden im Schröpfkopf erzeugte Unterdruck lässt die kleinen Hautgefäße anschwellen und erzeugt eine Hautreizung und schließlich ein künstliches Hämatom. Wie beim Aderlass wird das Blut verdünnt und so die Fließfähigkeit erhöht. Diese Form der Ausleitung soll nicht nur Schadstoffe ausleiten sondern auch das Immunsystem stärken.
Das Schröpfen ist eine Reflextherapie. Dabei werden über Hautzonen Heilreize ausgeübt, die umstimmend auf den Organismus wirken.

Philosophie und Geschichte:
Dem deutschen Arzt Dr. Bernhard Aschner (1883 - 1960) ist es zu verdanken, in seiner "Konstitutionstherapie" grundlegende Regeln für diese Therapieformen geschaffen zu haben. In dem er die Verfahren der Ableitungstherapie (Ausleitungstherapie) und “Säftereinigung” mit seiner “Konstitutionstherapie” verband, schuf er die Möglichkeit zur breiten und gezielten Anwendung dieser Behandlung bei den unterschiedlichsten Beschwerden. Die wissenschaftliche Grundlage für die Wirkung dieser traditionellen Methoden hat Prof. Pischinger in seiner "Grundregulation" zusammengefasst.

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